Die in der Folge angeführten Bezeichnungen der Funktionen gelten für Personen beiderlei Geschlechts.

Die Gesellschaft Österreichischer Chemiker ist ein Verein mit Sitz in Wien und Zweigstellen in allen Bundesländern. Die GÖCH hat rund 1900 Mitglieder mit einem hohen Anteil an studentischen Mitgliedern.   

Zweck des Vereins ist die Förderung der Chemie und der Chemiker in allen Bereichen der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Forschung und der Lehre in Österreich. Die GÖCH ist auch Mitglied in den wichtigsten europäischen und internationalen Organisationen und vertritt die Interessen der österreichischen Chemie mit Sitz und Stimme.

Die Geschäfte der GÖCH besorgen drei Organe.

a) An der Spitze des Vereins steht das Präsidium, das aus dem Präsidenten, drei bis sechs Vizepräsidenten und dem Geschäftsführer, der jedoch im Präsidium nicht stimmberechtigt ist, besteht. Der Präsident vertritt den Verein nach außen, führt den Vorsitz im Vorstand und in der Generalversammlung und hat deren Beschlüsse durchzuführen. Im Falle der Verhinderung wird der Präsident von einem der Vizepräsidenten vertreten. Mitglieder des Präsidiums sind Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie mindestens ein Vertreter des Bildungswesens und der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie (ASAC). Das Präsidium fasst seine Beschlüsse in den Präsidialsitzungen. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit, bei gleicher Stimmenzahl entscheidet der Vorsitzende. Das Präsidium tagt mindestens drei Mal pro Jahr.

b) Der Vorstand besteht aus Präsidium, Beisitzern, Zweigstellenleitern, Arbeitsgruppenleitern inklusive Jungchemiker und aus den Vertretern der Kooperationspartner. Der Vorstand tagt mindestens zwei Mal pro Jahr. Die Einberufung einer Vorstandssitzung erfolgt durch das Präsidium unter Mitteilung der Tagesordnung mindestens acht Tage vor dem anberaumten Termin. Der Vorstand hat die Geschäftsführung des Präsidiums zu kontrollieren und in den in der Satzung bestimmten Fällen Beschluss zu fassen. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Weiters berichten die Leiter der Arbeitsgruppen und Zweigstellen in den Vorstandssitzungen über ihre Aktivitäten.

c) Die ordentliche Generalversammlung wird alljährlich vom Präsidium unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens vier Wochen vor dem anberaumten Zeitpunkt schriftlich oder durch Verlautbarung im Vereinsorgan einberufen. Die Beschlussfassung über gestellte Anträge, müssen, soweit sie nicht auf Beschlüssen des Vorstandes beruhen, spätestens zwei Wochen vor der Generalversammlung dem Vorstand schriftlich angemeldet werden. Das Präsidium kann die Behandlung von Anträgen, die nach diesem Zeitpunkt eingebracht werden, ablehnen oder bis zur nächsten Generalversammlung vertagen.

Die Beschlüsse der Generalversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

Über alle Sitzungen sind Protokolle zu führen.

Die Mitglieder des Präsidiums sowie auch die Leiter der Arbeitsgruppen und Zweigstellen, die Beisitzer (maximal 15) und die beiden Rechnungsprüfer werden jeweils auf zwei Jahre gewählt, mit der Option von zwei weiteren Funktionsperioden. Im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens eines Vizepräsidenten kann vom Präsidium bis zur nächsten Generalversammlung ein neuer Vizepräsident kooptiert werden.

Das Präsidium wie auch der Vorstand und die Rechnungsprüfer werden in der Generalversammlung gewählt. Die Generalversammlung nimmt den Geschäftsbericht, den Jahresabschluss, die Erwartungsrechnung für das laufende Jahr und den Budgetvoranschlag für das folgende Jahr entgegen, genehmigt und erteilt auch dem Vorstand die Entlastung. Sie setzt auch die Mitgliedsbeiträge fest und beschließt über Vorschläge des Präsidiums über die Errichtung von Arbeitsgruppen und Zweigstellen. Die Bedingungen der jeweiligen Einberufung und Beschlussfassung sind in den Statuten geregelt.